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Wirklich zum Schmunzeln? Erinnern Sie sich des Pelé-Tipps?

19. Februar 2009 (HL-Red.). Erektionsstörungen sind kein Lifestyle-Problem: In Deutschland leiden fünf bis sechs Millionen Männer über 30 an Erektionsstörungen. Obwohl diese heutzutage gut behandelt werden können, wagen viele Betroffene den Schritt zum Arzt nicht oder erst nach vielen Jahren. Durch dieses Vermeidungsverhalten gefährden sie jedoch möglicherweise mehr als ihr Liebesleben: Denn Mediziner haben herausgefunden, dass Potenzprobleme erste Anzeichen schwerwiegender, bislang undiagnostizierter Erkrankungen sein können. Männer mit Erektionsstörungen, die ärztliche Hilfe suchen, tun also nicht nur etwas für ihre Sexualität. Sie erhöhen damit auch die Chance, möglicherweise ernste Begleiterkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln zu können.

Vor einigen Jahren glaubte man noch, Erektionsprobleme (in der Fachsprache als Erektile Dysfunktion bezeichnet) würden vorwiegend durch psychische Faktoren ausgelöst. Heute wissen Mediziner dank moderner Untersuchungsmethoden, dass auch ein breites Spektrum organischer Faktoren verantwortlich sein kann. Bei der Erektilen Dysfunktion,- ED genannt - handelt es sich genau genommen um eine Durchblutungsstörung in den Gefäßen des Penis. Häufig tritt ED im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Arteriosklerose auf. Denn all diese Erkrankungen betreffen die Blutgefäße – genau wie die Erektile Dysfunktion.

Neben den genannten Erkrankungen kann auch die Einnahme von Medikamenten, zum Beispiel gegen Bluthochdruck, eine ED verursachen. Ebenso ist bekannt, dass Potenzstörungen in Folge bestimmter Operationen, etwa nach der Entfernung der Prostata, entstehen können. Die Wahrscheinlichkeit, Erektionsprobleme zu bekommen, steigt auch mit übermäßigem Konsum von Alkohol oder Zigaretten. Der Grund: Viele dieser Risikofaktoren und Erkrankungen können in einer Verschlechterung der Durchblutung resultieren – auch in den Schwellkörpern des Penis.

Warnsignale ernst nehmen
Die ED tritt aber nicht nur als Folge der genannten Gesundheitsprobleme und Krankheitsbilder auf – die Erfahrungen von Experten wie Professor Dr. Alfred Wirth aus Bad Rothenfelde zeigen, dass sie auch umgekehrt erstes Anzeichen ernsthafter Erkrankungen, zum Beispiel des Herz-Kreislaufsystems, sein kann. Denn solche Erkrankungen müssen nicht auf das Herz beschränkt sein, sondern können schon in einem frühen Stadium die feinen und empfindlichen Gefäße betreffen, die im Penis für eine Erektion notwendig sind. Oft treten daher Potenzstörungen Jahre vor einer Angina Pectoris, einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall auf – und gelten somit als Alarmsignale für Gefäß- und Herzerkrankungen. Betroffene sollten also nicht zögern, wenn sie erste Anzeichen von Erektionsstörungen bei sich erkennen, sondern einen Arzt aufsuchen. Damit gehen sie nicht nur für das gemeinsame Liebesleben mit der Partnerin einen wichtigen Schritt – sondern auch für ihre gesamte Gesundheit. Zudem lassen sich Erektionsprobleme heutzutage mit modernen Medikamenten gut behandeln.

Übrigens: Eine gesunde Lebensweise mit einer ausgewogenen Ernährung und viel Bewegung sowie die Reduzierung von Stress können dazu beitragen, einer ED vorzubeugen oder sie zu vermindern.
Das Liebesleben entspannt genießen –
trotz Erektionsstörungen.

Wenn Männer keine Erektion bekommen können, die für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreicht, oder sie diese nicht aufrecht erhalten können, spricht man von Erektionsstörungen. Den meisten betroffenen Männern kann mit modernen Medikamenten, den so genannten PDE 5-Hemmern, gut geholfen werden. Diese Wirkstoffklasse ist wirksam und gut verträglich und wurde bisher weltweit bei rund 50 Millionen Betroffenen erfolgreich eingesetzt. Bei der Therapie haben die Männer je nach ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen die Wahl: Ärzte können ihnen länger und kürzer wirksame Medikamente verordnen, die jeweils nach Bedarf kurz vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Seit kurzer Zeit gibt es nun zusätzlich eine neue Therapieoption. Hierbei nimmt man nicht wie bisher nach Bedarf, sondern jeden Tag eine Tablette des länger wirksamen PDE 5-Hemmers ein, die jedoch niedriger dosiert ist. Der Vorteil dieser neuen Therapie: Der Mann kann jederzeit, ohne vorherige Planung, sexuell aktiv sein. Damit ist ein Liebesleben fast so flexibel und spontan wie vor der Erkrankung möglich.

Seit PDE 5-Hemmer auf dem Markt sind, haben sie sich zur wichtigsten Therapieoption bei Erektionsproblemen entwickelt – unter anderem, weil sie als Tablette erhältlich und daher einfach anzuwenden sind. Es gibt drei verschiedene Wirkstoffe dieser Substanzgruppe, die speziell zur Behandlung von Erektionsstörungen entwickelt wurden und nach dem gleichen Prinzip funktionieren: Sie blockieren das Enzym PDE 5 (Phosphodiesterase 5), das für den Abbau der Erektion verantwortlich ist. Indem sie den Bluteinstrom in den Schwellkörpern des Penis fördern, ermöglichen sie eine Erektion – der Penis wird größer und steif.

Die drei verfügbaren Wirkstoffe sind vergleichbar wirksam und verträglich – sie unterscheiden sich jedoch in ihrer Wirkdauer. Bisher gibt es zwei kurz wirksame (Wirkdauer vier bis fünf Stunden) und einen länger wirksamen PDE 5-Hemmer mit einer Wirkdauer von bis zu 36 Stunden.
Aus dem Wirkstoff dieses länger wirksamen Medikaments wurde die neue, zusätzliche Dauertherapie entwickelt, die nun das therapeutische Spektrum zur Behandlung von Erektionsstörungen erweitert. Der Einführung dieser einmal täglichen Behandlung mit einem niedrig dosierten PDE 5-Hemmer waren umfangreiche klinische Studien an Männern mit Erektionsproblemen vorausgegangen. Das Ergebnis: Die neue Dauertherapie ist genauso überzeugend wirkungsvoll wie die Behandlung mit der Tablette, die bei Bedarf eingenommen wird. Auch bei Patienten, die die Therapie über 24 Monate fortsetzten, konnte die Wirksamkeit bestätigt werden.

Wirksam rund um die Uhr
Durch die besonderen pharmakologischen Eigenschaften des länger wirksamen PDE 5-Hemmers kann bei regelmäßiger Einnahme von täglich einer Tablette eine dauerhafte Wirksamkeit über den gesamten Zeitraum der Behandlung erreicht werden. Ermöglicht wird dies durch die lange Halbwertszeit des Wirkstoffs von 17,5 Stunden: Wird die neue, niedrig dosierte Dauertherapie täglich und möglichst immer zur selben Uhrzeit eingenommen, kann das Medikament nach wenigen Tagen rund um die Uhr wirken. Denn es bildet sich ein konstanter Wirkstoffspiegel, der es erlaubt, die Wirkung jederzeit abzurufen. Diese ist genauso effektiv wie die einer Therapie nach Bedarf.

Welche Therapie für wen?
Der Vorteil der neuen Dauertherapie für die Patienten ist, dass sie zeitlich von einer Tabletteneinnahme entkoppelt und spontan zu einer Erektion kommen können, sofern eine sexuelle Stimulation erfolgt. Profitieren können dabei insbesondere Männer, die bislang mehr als einmal in der Woche PDE 5-Hemmer einnehmen. Für Betroffene, die seltener Geschlechtsverkehr haben, aber dennoch Wert darauf legen, ihr Liebesleben entspannt zu genießen, empfiehlt sich eine Therapie nach Bedarf mit einem langwirksamen PDE 5-Hemmer. Hierbei hat das Paar nach der Einnahme der Tablette bis zu 36 Stunden Zeit, den richtigen Moment zu wählen. Innerhalb dieses Zeitfensters kann der Mann, sofern ein sinnlicher Reiz erfolgt, eine Erektion fast wie vor dem Auftreten der Erektionsstörung erlangen.
Durch die zwei Therapiemöglichkeiten mit dem länger wirksamen PDE 5-Hemmer können Männer mit Erektionsstörungen nun nicht nur in ihrem Liebesleben Freiheit und Flexibilität genießen, sondern auch bei der Wahl der passenden Therapie.


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