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Bestätigen Endzahlen Zwischenmeldung "Stunde Wintervvögel"?

07. Januar 2013 (Berlin/Neumünster/HL-Red-RB) Aktualisierter Hinweis Stand ca. 20 Uhr auf der Grundlage eines "Medienechos" auf eine NDR-FS-Meldung: Die hier heute Mittag eingegangene Meldung scheint sich zumindest in Schleswig-Holstein nicht zu bestätigen. Hier sollen "Spatzen" vorne liegen. Meisen auf den Plätzen? Nun, "Spatzen" sind Sperlingsvögel - und gemeint wohl Feldsperling und Haussperling. Zwei Unterarten wie auch die Meisen eine Vielzahl von solchen haben. Hier an der Futterstelle "Redaktions-Balkon" jedenfalls sind derzeit zahlenmäßig Blaumeisen vorn. Nur wenig Feldsperlinge versorgen sich hier. Haussperlinge Fehlanzeige. Dafür regelmäßig bis zu vier Ringeltauben. Das muss nichts heißen; denn nur ein geschützterer Wohnbereich weiter hat andere "Zahlen". Wie auch immer: Derzeit sind vor allem "Überwinterer" aus dem fernen und viel kälteren Sibirien etwa hier. Unsere Sommer-Vögel jedenfalls sind viel zahlreicher und nutzen den Nistkasten des Balkons regelmäßig: Erst Blaumeisen, dann Feldsperlinge in 2012 - und mal sehen, ob das im neuen Jahr wieder so sein wird. Und hoffentlich sind auch die Grünfinken endlich wieder dabei - 2012 leider komplett Fehlanzeige.

Aber hier zur NABU-Meldung:
"Vögel und Vogelfreunde trotzen dem schlechten Wetter - „Stunde der Wintervögel“ lässt Zehntausende zum Fernglas greifen / Kohlmeise bundesweit in Führung: Die Kohlmeise hat gute Chancen auf den Titel „Häufigster Wintervogel 2013“. Bei der vom NABU und seinem bayerischen Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) ausgerufenen dritten bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ liegt die Kohlmeise nach Auswertung von bundesweit über 30.000 Meldungen aus Gärten und Parks knapp vor dem Haussperling. Auf den Plätzen folgten Blaumeise, Feldsperling und Amsel. Insgesamt wurden rd. 1.3 Mio. Vögel erfasst. In Schleswig-Holstein, wo bislang rd. 1.500 Meldungen von rd. 64.000 Vögeln vorliegen, führt demgegenüber derzeit der Haussperling, vor Kohlmeise, Feldsperling, Blaumeise und Amsel auf den folgenden Plätzen.

Die Vögel ließen sich vom schlechten Wetter nicht beeindrucken. Im Durchschnitt wurden je Garten 45 Vögel gezählt, viele Arten waren häufiger zu sehen als im Vorjahr. Besonders deutlich legten unter anderem Gimpel, Schwanzmeisen und Eichelhäher zu. „Diese Arten erhalten im Winter Besuch von Verwandten aus Nord- und Osteuropa“, erläutert NABU-Vogelexpertin Janina Philipp. „Es handelt sich also nicht unbedingt um die gleichen Individuen, die im Frühjahr bei uns brüten.“

An der „Stunde der Wintervögel´“ beteiligten sich bis zum Montagmorgen rd. 44.000 Vogelfreunde, davon in Schleswig-Holstein rd. 2.200 Vogelbegeisterte. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt gegenüber 2012 eine deutliche Steigerung. „Es sieht ganz so aus, als könnten wir den Vorjahres-Endstand von 57.000 Teilnehmern übertreffen“, so Janina Philipp Beobachtungen vom Wochenende können noch bis einschließlich 14. Januar online unter www.NABU-SH.de gemeldet werden. Dort werden auch die Ergebnisse präsentiert und es gibt Porträts der häufigsten Arten."

Aber warten wir doch est einmal die "Endzahlen" der akutellen Zählung ab.

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