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Agentur für Arbeit Lübeck

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Bis gestern Weihnachtsstern, Christrose - ab heute Tulpen...

31. Dezember 2012 (HL-Red-RB) Bis zum gestrigen Sonntag nach Weihnachten dauerte für viele Menschen noch die Weihnachtszeit an. Für manche gar bis in den Januar – etwa zu den „Heiligen drei Königen“ am 6. Januar, bis zu denen gerne auch die geschmückte Weihnachtstanne gerne gehalten wird. Früher hielten das die Bäumchen kaum aus. Aber die heute gerne genutzten wie etwa die Nordmann-Tanne schaffen das locker, wenn man die Pflege einhält. Frisch angesägt und in den Ständern mit Wasser versorgt, ist das kein Problem. Weihnachtssterne und Christrosen begleiten blühend die festlichen Tage, wenn es auch klug wäre, ihnen unterschiedliche Raumtemperaturen zu bieten. Das allerdings soll an dieser Stelle nicht das Thema sein. Vielmehr gilt ein floraler Blick noch einige Wochen weiter. Denn standen noch in diesen Tagen Rosen vor allem im Angebot, wandelt dieses sich nun – in das ebenfalls farbenfroher Tulpen. Ermöglicht vor allem durch saisonunabhängigen Anbau, geht man davon aus, dass auf dieser Welt irgendwo immer Frühjahr und Sommer oder die übrigen Jahreszeiten herrschen. Eines allerdings dürfte gelten: Wenn schon ab September Christstollen und andere Weihnachtsleckereien bis hin zum schokoladnen Weihnachtsmann zum Kauf verlocken, muss man sich nicht wundern, wenn schon wenige Tage nach dem Fest weniger auf Schnee und Eis des Winters gerichtet sind, als – eben erste Zeichen des Frühlings – Tulpen.


Die Christrose - ein treuer Vorbote zur Weihnachtszeit. Aber auch winterliher Begleiter und und gar darüber hinaus


Frühlingsbote Tulpe? Vielleicht ein wenig voreilig, dieser Gedanke. Aber sie hat auf jeden Fall den "Staffelstab" für diesen bereits übernommen


Selbstverständlich soll da niemand „bevormundet“ werden, sich starr an irgendwelche Regeln zu halten in solchen Zusammenhängen. Vor allem, wenn der „globale Handel“ nicht nur den Erzeugern „Brot und Arbeit“ sowie den Verbrauchern eine eine auf Gegenseitigkeit ausgerichtete Bandbreite möglich macht. Zu fairen (Kauf-) Preisen versteht sich? Leider oftmals nicht...

Dennoch soll an dieser Stelle mit nachfolgenden Fotos ein wenig Abschied genommen werden von den schon zurück liegenden Weihnachtstagen: „Streiche“ also Weihnachtsstern und Christrose, wenn diese auch noch drinnen bzw. draußen weiter blühen würden, und „setze“ besagte Tulpe als vorzeitige Frühlingsbotschafterin. Heute Abend vielleicht noch vorgezogene Klee-verzierte Hyazinthen mit dem schwarzdratenen Schornsteinfeger als Glücksbringer für erst einmal den Abend, die kommende Nacht – und vor allem das Neue Jahr.

Schon jetzt die allerbesten Wünsche dazu.

Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck














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