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Agentur für Arbeit Lübeck

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Nördlicher Grünzug Buntekuh den Anwohnern

17. Mai 2011 (HL-Red-RB) Gestern wurde der nördliche Grünzug offiziell eingeweiht. Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe durchschnitt gemeinsam mit Marion Wecken vom Landesinnenministerium Kiel/Städtbauförderung und Bausenator Franz-Peter Boden und Katharine Wegner vom "Buntekuhbüro" auf der Treppe von und zur "Buntekuhbrücke" - bei den Anwohnern wegen des krummen Rückens "Kamelbrücke" genannt - ein rotes Band, das sich im letzten Moment der Freigabe zur Belustigung aller aus einer Seitenbefestigung heraus löste. Reaktionsschnell hielt der Bürgermeister dieses Ende jedoch fest, um dann doch noch den offiziellen "Scherenschnitt" zu vollziehen. Anschließend begaben sich Offizielle und Gäste zum "Boule-Platz", auf dem allerlei Info, Kurzweil und Programm geboten wurde.




Foto © Reinhard Bartsch, Lübeck


Ein weiterer Lübeck-TeaTime - Bilderbogen dazu folgt in den nächsten Tagen.


Das "Buntekuh-Büro" Quartiersmanagement
plankontor Stadt und Gesellschaft GmbH hatte zur Entwicklung und Durchführung des Projektes folgenden Beitrag vorbereitet:
"Als 2006 das Bund-Länder-Programm “Soziale Stadt” in Buntekuh begann und zur Debatte
stand, welche baulichen Maßnahmen die Lebensqualität im Gebiet nachhaltig verbessern
könnten, wurde von den BewohnerInnen als eines der ersten Anliegen die Umgestaltung der
Grünflächen genannt. Buntekuh verfügt über einen hohen Anteil von Grünflächen, deren
Potenzial es für die weitere Entwicklung des Stadtteils zu nutzen gelte, so der Wunsch der
Bevölkerung. Weiter sprachen sich die BewohnerInnen dafür aus, den sich an den Grünzug
anschliessenden Eingangsbereich in den Stadtteil bei der Buntekuh-Brücke neu zu
gestalten.

Die Hansestadt griff die Vorschläge auf und setzte ein umfangreiches Beteiligungsverfahren
für die Umgestaltung in Gang. Dabei konnten die BewohnerInnen ihre Ideen und Vorschläge
für die „neue grüne Meile“ einbringen und verschiedene Stadien der Planungen im Buntekuh-
Forum diskutieren. Die schwierige Aufgabe der beauftragten Planungsbüros bestand dann
darin, die verschiedenen Wünsche in einem schlüssigen Gesamtkonzept zusammen zu
führen.

Nach der intensiven Planungsphase und einem halben Jahr Bauzeit ist es nun schliesslich
soweit und die Umgestaltung des Grünzugs ist abgeschlossen. Die “neue grüne Meile”
präsentiert sich mit einem freundlichen und offenem Gesicht. Der Blick von der Buntekuh-
Brücke auf den Grünzug ist frei, dazu wurden die Wertstoff-Container verlegt und das Grün
ausgelichtet. Die Fregattenstraße wurde im Querungsbereich zur Brücke verengt und ein
Fussgängerüberweg eingerichtet, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Der Fussgängerüberweg
mündet direkt am Zugang zur Brücke, der sowohl über eine Treppe als auch über
eine Rampe möglich ist. Die neue Rampe mit ihrem geringen Gefälle ist auch für
mobilitätseingeschränkte Personen gut begeh- bzw. befahrbar.

Im Grünzug selber sind ringförmige Aufenthaltsflächen mit Aktionsangeboten für
unterschiedliche NutzerInnengruppen eingerichtet. Ein Schwerpunkt für das Spielen liegt im
Bereich des vorhandenen zentralen Spielplatzes. Auf Wunsch der Kinder bei einer Kinder- und
Jugendbeteiligung wurde dort eine große Spielburg aufgestellt, die schon von weitem an
ihren leuchtenden Farben zu erkennen ist. Einen farbenfrohen, fröhlichen Eindruck vermitteln
auch mehrere kreisförmige Sitzgelegenheiten, sogenannte “Roundabouts”, die an verschiedenen
Stellen des Grünzugs installiert sind.
Ebenfalls auf Wunsch der Kinder wurde ein Trampolin eingerichtet sowie auf Wunsch von
Menschen mit Behinderung eine Nestschaukel im zentralen Kreuzungsbereich. Dort stehen
zudem drei Sportgeräte, die alle Altersgruppen in Bewegung bringen sollen. Für alle
Altersgruppen gedacht sind auch mehrere Aufenthaltsbereiche mit Picknicktischen und -
bänken."


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