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Neujahrsempfang mit "10 Jahren Ronald McDonald Haus Lübeck"

22. Januar 2009 (Lübeck). Wie angekündigt – und sogar mit „wirklichem“ Glockengeläut – läutete das Haus gemeinsam mit Schirmherrin Witta Pohl und vielen Freunden und Förderen das 10. Geburtsjahr eingeläutet. Zuvor liebevoll mit Delikatem für Leib und Seele versorgt, konnte frau/ man sich dem gewohnt wohl vorbereiteten, erneut mit „Leckerem“ unterbrochenen Programmablauf stellen. Ein optisch wie akustisches Highlight boten außerdem die „frommen Schwestern“ vom Showroulette Flamingo, die auf den ersten Blick hin sogar wie „echt“ erscheinen konnten: Showtanz und -gesang, der mit geraffter Kutte und Oberschenkel-Zier letzte Zweifel vergnüglich klarstellte.

Der „formelle“ Neujahrsempfang im Jubiläumsjahr des Ronald McDonald Hauses stand erwartungsgemäß vor allem im Zeichen des Rückblicks. So stellte Gastgeberin und Hausleiterin Kathrin Kahlcke-Beall fest, dass die vergangenen 10 Jahre Jahre voller Schicksale und Emotionen – schöne wie traurige waren. „Wir haben eine schöne Aufgabe“, bestätigte sie in überzeugender Weise: „Den betroffenen Familien helfen zu können, zu merken, dass unser Zutun die schwierige Situation der Familien mildert, tut auch uns gut. Wir freuen uns, wenn das Lächeln auf die Gesichter der Eltern und Geschwisterkinder zurückkehrt“. Sie wies unter anderem darauf hin, dass in den vergangenen 10 Jahren 2.800 Familien unterstützt wurden. In jedem der zwölf Appartements fanden etwa 230 Familien ein Zuhause auf Zeit. Wichtig auch für sie: Das ganze Jahr 2009 wird immer wieder zu Veranstaltungen rund um das Ronald McDonald Haus eingeladen.

Witta Pohl, vom ersten Tag an engagierte Schirmherrin, las beeindruckend Beeindruckendes aus den Gästebüchern vor: las dankbar persönliche Eintragungen von betroffenen „Gästen“, die allesamt nahe gingen.

Lienhard Böhning, Lübecks Zweiter Stellvertretender Stadtpräsidenten, überbrachte dem Elternhaus „ganz herzliche Grüße und Wünsche sowie den Dank der Hansestadt und ihrer Bürgerschaft“ „Ich bin gerne bei Ihnen und in Ihrem Haus, weil ich gerade als Sozialpolitiker von Ihrem Projekt überzeugt bin. Mir ist de Förderung von Kindern und Familien in Lübeck ein ganz besonderes Anliegen. Die Genesung kranker Kinder auf die Weise wie Sie es tun, nämlich zu unterstützen, ist eine Investition in die Zukunft unserer Hansestadt. Und sie belastet unseren städtischen Haushalt mit keinem Cent! Mein Dank vorab gilt den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden, den Spendern und Sponsoren, und natürlich auch Ihnen, Frau Pohl, als Schirmfrau dieses Hauses“, so Lienhard Böhning weiter. „Ohne Sie alle wäre die segensreiche Arbeit in diesem Hause kaum denkbar!“ Mit dem Zitat „Wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über“ wolle er dieser Versuchung widerstehen – wohl wissend, es gäbe noch sehr viel mehr Anerkennendes zu sagen. So schloss er mit Astrid Lindgren: „Es ist nicht so leicht, ein armer kleiner Knirps zu sein. Die Welt ist so voll von unbekannten und erschreckenden Dingen – und das Einzige, worauf sich dieser verlassen kann, sind die Erwachsenen, die schon lange gelebt haben und so viel wissen. Es müsste daher ihre Aufgabe sein, eine Welt von Geborgenheit, Wärme und Freundlichkeit um den Knirps zu schaffen!“

Als getreuer Gast erwies sich erneut Roswitha Kaske, die an diesem Abend in Vertretung des erkrankten Ortsvorsitzenden Michael Koch eine Blumen dekorierte 500 Euro Spende des CDU Ortsverbandes Marli-Brandenbaum-Eichholz, Erlös aus dem letzten Adventsbasar, überreichte. Nicht nur das: Ihre und die ihres Ehemanns Volker besondere Verbundenheit zum Hause krönte sie mit einem Geburtstagsgeschenk, einem „privaten“ Scheck in Höhe von 1.000 Euro. Wie im nachfolgenden Bilderbogen zu sehen, rang die Gastgeberin dabei durchaus ein wenig um ihre Fassung. Chance, dem und dann mit Sachspenden nachzutun, boten später Wunschzettel „von der Bühnen-Wäscheleine“. Daraus sollte der eigens aus München angereiste Vorstandsvorsitzende der McDonald's Kinderhilfe Stiftung Manfred Welzel den Wunsch nach H-Milch für die Kaffeemaschine auswählen. Allerdings änderte er die „erträumten“ 10 Liter fröhlich um auf 100!

Dieser bedachte in seinem Grußwort die Menschen, die das Haus mit Leben füllen und unterstützen, mit viel Lob und dankte allen Beteiligten. Er motivierte das Lübecker Team und die geladenen Gäste, auch weiterhin für die Familien schwer kranker Kinder da zu sein. Lobte und dankte auch seinerseits Sponsoren und Spender und nannte die Ehrenamtlich „Zeitspender“, die alles machen, was anfällt, um das zu dem werden zu lassen, was es sein soll: Ein echtes Zuhause auf Zeit zum Baumeln, Taumeln, Lachen, Weinen, aufgefangen zu werden und zum Leben. So entstand und entsteht jeden Tag neu aus der zunächst geplanten „Arche“ ein Haus mit Herz. Ein Haus, das die Schirmherrin Witta Pohl auf ihre Weise liebevoll begleitet und mitgeprägt hat. Auch dafür sein großer Dank, so Manfred Welzel.

An das „Haus“ um Kathrin Kahlcke-Beall sowie die weiteren „Hauptamtlichen“ Regine Hoffmann und Inga Petersohn gewandt, freute er sich mit diesen, dass hier erneut die „schwarze“ Null erreicht und damit die anteiligen Kosten gedeckt werden konnten. In diesem Jahr heißt diese Summe übrigens 118.000 Euro. Sprach Manfred Welzel im vergangenen Jahr davon, dass „Helfen glücklich macht“ und daraus der "Warm-Glow-Effekt" entsteht, der umso mehr ansteigt, als man hilft oder gibt, hatte er sich dieses Mal mit neuem „Hinweis und Tipp“ vorbereitet. So fragte er nicht ohne Grund, ob jemand schon sechs Jahre im Ehrenamt - wie hier - tätig sei. Warum? Nun – weil medizinisch nachgewiesen sei, dass unter anderem sozial aktive Menschen seltener dement werden. Ein guter Grund also hier zu helfen, zumal Hilfe in aller genannten Form immer willkommen ist.

Ein weiterer, dabei abschließender Grund also nach diesen „Regularien“, miteinander „anzustoßen“: auf 10 Jahre Ronald McDonald Haus Lübeck, auf 10 Jahre segensreiches und dabei überaus erfolgreiches Tun. Den, wenn auch ein wenig vorweggenommenen Glückwunsch von dieser Seite: nun von Lübeck TeaTime, dessen Herausgeber und Verfasser dieses Beitrages überraschen möchte: mit drei Fotos, zehn Jahre alt - aufgenommen für den "Lübecker Markt" und dem damaligen Beitrag.

Aber zunächst der aktuelle Bilderbogen:


















































...und hier die "Überraschung":












Das Ronald McDonald Haus Lübeck gibt es seit 1999. Über 2.800 Familien schwer kranker Kindern haben bis heute hier ein Zuhause auf Zeit gefunden, während ihre Schützlinge in der nahe gelegenen Universitätskinderklinik behandelt wurden. Die Schauspielerin Witta Pohl hat die Schirmherrschaft für dieses Haus übernommen. Träger dieser Einrichtung ist die McDonald's Kinderhilfe Stiftung. Sie ist seit 1987 in Deutschland tätig und konnte seitdem mehr als 72 Mio. Euro in soziale Projekte investieren. In dieser Zeit baute sie 15 Ronald McDonald Häuser und garantiert deren Betrieb. Die McDonald's Kinderhilfe Stiftung ist Teil einer internationalen Organisation, die weltweit mehr als 284 Ronald McDonald Häuser für Familien schwer kranker Kinder betreibt, denn Nähe hilft heilen.

Weitere Informationen unter: www.mcdonalds-kinderhilfe.org

Kontakt für weitere Fragen und Informationen:
Ronald McDonald Haus Lübeck
Kathrin Kahlcke-Beall, Leitung
Ratzeburger Allee 170
Tel.: 0451 / 50 24 8-0
23562 Lübeck
E-Mail:haus.luebeck@mcdonalds-kinderhilfe.org


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