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NABU: Die Glühbirne hat ausgeglüht

05. Januar 2011 (HL-Red-RB) NABU fordert: Quecksilbergehalt in Energiesparlampen weiter reduzieren: Der NABU befürwortet weiterhin den schrittweisen Ausstieg aus dem Verkauf von Glühbirnen. Daran ändert auch der jüngste Vorstoß von schwarz-gelben Abgeordneten im Europaparlament nichts. Anstatt eine Uralt-Technologie durch die Hintertür wieder einzuführen, müsse die EU alles daran setzen, die effizienteren Technologiealternativen noch besser zu machen. Das bedeutet vor allem, bei Energiesparlampen die Sicherheitsstandards (Bruchsicherung) zu erhöhen und die Grenzwerte für den Quecksilbergehalt deutlich abzusenken.

An dem Aus für Glühlampen solle jedoch nicht gerüttelt werden, denn nicht mal ein Zwanzigstel der eingesetzten Energie werde bei Glühbirnen in Licht umgewandelt. „Angesichts von Ressourcenknappheit und Klimawandel können wir uns eine solche Energieverschwendung nicht mehr leisten. Der schrittweise Glühbirnenausstieg ist daher nur konsequent“, erklärte NABU-Landesgeschäftsführer Ingo Ludwichowski. Wer seine eigenen vier Wände künftig mit Energiesparlampen statt Glühbirnen beleuchtet, braucht für die gleiche Lichtleistung nur ein Fünftel des Stroms. „Damit werden der Erdatmosphäre Treibhausgase erspart und dem Verbraucher unnötige Kosten“, erläuterte Ludwichowski. Neben Energiesparlampen sind auch effiziente Halogenlampen und die noch sparsameren und weniger schadstoffhaltigen LED-Lampen eine gute Alternative zur Glühbirne.

Doch mit einem bloßen Glühbirnenverbot ist es nicht getan. Gleichzeitig muss die Rückgabe ausgedienter Energiesparlampen vereinfacht werden. Schließlich dürfen die kompakten Leuchtstofflampen wegen ihres Quecksilbergehalts nicht einfach in die Mülltonne entsorgt werden. „Es kann nicht sein, dass der Verbraucher für jede ausgediente Lampe zum kommunalen Wertstoffhof fahren muss. Geschäfte, die Energiesparlampen verkaufen, sollten Altlampen kostenfrei auch wieder zurücknehmen - wie dies bei Batterien längst üblich ist“, forderte Ludwichowski. Wenn sich die Händler nicht freiwillig dazu bereit erklärten, ist hier die Politik gefordert.

Beim Kauf von Sparlampen lohnt sich für den Verbraucher künftig ein Blick auf die Verpackung. Denn seit dem 1. September 2010 sind die Hersteller verpflichtet, Informationen wie Stromverbrauch, Lebensdauer, Quecksilbergehalt und Lichtfarbe anzugeben. Nun seien die Produzenten gefordert, Energiesparlampen weiter zu verbessern. „Den Quecksilbergehalt weiter senken, die elektromagnetische Strahlung reduzieren, angenehme Farbtemperaturen anbieten - für die Hersteller bleibt viel zu tun“, erklärte Ludwichowski.


Quelle:
NABU Schleswig-Holstein
www.NABU-SH.de



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